A woman with long brown hair and earrings smiles while holding a woven basket near a body of water with green hills in the background, under overhanging tree branches.

Schön, dass du hier bist.

„Du bist mehr als deine Zweifel. Mehr als die schwierigen Momente. Und mehr, als du gerade vielleicht sehen kannst.“

Foto: Monique Schneider

Warum ich Eltern begleite

Meine Reise begann mit zwei Erfahrungen, die mich bis heute prägen: mit dem Herzen einer Mutter und mit der Erfahrung einer Fachfrau Betreuung, die über viele Jahre Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Entwicklungswegen und besonderen Bedürfnissen begleiten durfte.

In meiner Arbeit in Schulbereichen und Internaten durfte ich viele Kinder, Jugendliche und Familien kennenlernen. Ich habe erlebt, wie einzigartig jeder Mensch ist, mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Bedürfnissen, seinen eigenen Stärken und Möglichkeiten.

Dabei wurde mir immer wieder bewusst: Hinter jedem Verhalten steht ein Mensch. Ein Mensch, der gesehen, verstanden und begleitet werden möchte.

Die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in herausfordernden Situationen hat auch mich selbst wachsen lassen. Sie hat meinen Blick verändert, weg von der Frage, wie wir ein Verhalten möglichst schnell verändern können, hin zu der Frage: Was möchte uns diese Situation zeigen? Was steckt dahinter? Was braucht es, damit Entwicklung und Verbindung möglich werden?

Auch als Mutter einer heute jungen erwachsenen Tochter kenne ich die Reise des Elternseins. Ich kenne die Momente des Zweifelns, die Unsicherheiten und die Fragen, ob man alles richtig macht. Ich weiss, wie sehr Kinder uns berühren können, wie viel Liebe in dieser Beziehung steckt und wie sehr wir als Eltern gleichzeitig wachsen dürfen.

Denn Elternsein bedeutet nicht, alles perfekt zu machen. Es bedeutet, zu lernen, neue Wege zu entdecken und die Beziehung zum eigenen Kind immer wieder neu zu gestalten.

Aus diesen Erfahrungen entstand mein Wunsch, einen Raum für Eltern zu schaffen. Einen Raum, in dem Sorgen, Unsicherheiten und Selbstzweifel Platz haben dürfen. Einen Raum, in dem Eltern nicht bewertet werden, sondern gesehen, verstanden und gestärkt werden.

Einen Raum, in dem der Blick sich verändern darf: Weg von der Frage „Was mache ich falsch?“ und hin zu Fragen wie: „Was ist bereits da, worauf ich aufbauen kann?“, „Welche Stärken bringe ich mit?“, „Welche Möglichkeiten habe ich, etwas zu bewirken?“ und „Welche Unterstützung kann mich und meine Familie stärken?“

Ich verbinde dabei Herz und Kopf: das Herz einer Mutter, die versteht, wie wertvoll und herausfordernd diese Reise sein kann, und den Kopf einer Fachperson, die gelernt hat, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge zu verstehen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Ergänzend fliessen meine NLP-Weiterbildung sowie meine Erfahrungen im Bereich der persönlichen Entwicklung und der Arbeit mit inneren Mustern in meine Begleitung ein. Dabei geht es nicht darum, Menschen zu verändern, sondern darum, neue Sichtweisen zu ermöglichen, eigene Ressourcen wiederzuentdecken und mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten zu entwickeln.

Denn ich glaube zutiefst daran: Du bist mehr als dein schwierigster Moment.

Du bist nicht machtlos.

In dir und in eurer Beziehung liegen bereits viele Ressourcen, die manchmal nur wieder sichtbar werden dürfen.

Und manchmal braucht eine Beziehung einfach neue Wege.